Die Bedeutung der Mineralien
23 09 2008
Mineralien ist für viele Menschen ein Begriff aus der Wissenschaft. Man hat damit eigentlich nichts weiter zu tun. Im Gegenteil, - Mineralien sind ein elementarer Bestandteil unseres Lebens. Der Boden unter unseren Füßen besteht aus Mineralien. Die Gesteine unserer Erde sind aus einer Vielzahl von Mineralien aufgebaut. Ob es der Sand der Strände ist, die mächtigen Gesteinsschichten unserer Gebirge oder einfach nur die Hand voll Erde aus unserem Garten. Im Wasser der Meere und im Grundwasser, welches wir trinken sind Mineralien gelöst.
Selbst in der Luft befinden sich Mineralien in Form von Aerosolen, wo sie als Kondensationskeime für den Regen dienen. Mineralien sind somit ein elementarer Bestandteil unseres Lebens. Wir nehmen Mineralien mit unserer Nahrung auf, welche der Körper braucht um Zellgewebe aufzubauen. Bekannte Beispiele dafür sind die Mineralien Kalziumcarbonat und Fluorapatit, welche für den Aufbau von Knochen und Zähnen von Bedeutung sind. Mineralien werden von unserem Körper benötigt um Substanzen aufzubauen, welche körpereigene Prozesse steuern.
Mineralien sind elementare Bestandteile unserer Baustoffe mit denen wir unsere Lebensräume gestalten. Man brauch in seiner Wohnung nur mal um sich zu schauen, und schon sehen wir eine Menge Dinge, die aus Mineralien bestehen. Ob es die Steine des Mauerwerks sind oder der Putz an den Wänden. Die Fensterscheiben, wie auch die Gläser und Flaschen, aus denen wir trinken bestehen aus einer Schmelze verschiedener Mineralien. Die Teller und Tassen , das Klo, das Waschbecken, die Fliesen… all diese Dinge bestehen aus Mineralien.
Erze bestehen aus Mineralien. Diese werden geschmolzen, und in verschiedenen Verfahren werden daraus die Elemente wie zum Beispiel Eisen, Kupfer und Aluminium gewonnen.
Diese Materialien, die ursprünglich aus Mineralien gewonnen wurden, begegnen uns ebenfalls im täglichen Leben. Man könnte hier eine endlose Liste von Dingen aufführen, angefangen vom Kochtopf über die Wasserleitungen, den Computer, bis hin zum Deckel auf dem Joghurtbecher. Kurz gesagt - kein Klo, keine Bierflasche und keine Autobahn ohne Mineralien.
Die Mineralien selbst bestehen aus Elementen. Die Elemente wiederum entstanden durch die gewaltigen Fusionsprozesse früherer Sterne. Diese Prozesse laufen in den heute existierenden Sternen immer noch ab.
Als einer dieser Sterne sein Leben beendete, wurde dieser durch eine Explosion auseinander gerissen. Was übrig blieb war eine Wolke aus Gasen und Staub dieser Elemente. Diese Wolke war der Ursprung unseres heutigen Sonnensystems. Kurz gefasst könnte man sagen, dass alles auf unserer Erde, wie auch die Mineralien aus „Sternenasche“ bestehen.
Mineralien bauen kristalline Strukturen auf. Diese erkennt man oft in den Gesteinen als glänzende Körnchen. Der Granit ist ein schönes Beispiel dafür. Er besteht aus den Mineralien Quarz, Feldspat und Glimmer. Jedes Mineral hat bei der Kristallbildung seine eigene Gesetzmäßigkeit. In seltenen Fällen zeigen sich die Mineralien uns von ihrer schönsten Seite. Das ist immer dann der Fall, wenn die Natur im Erdinneren Bedingungen geschaffen hat, unter denen die Mineralien zu faszinierenden Kristallen verschiedenster Formen und Farben heranwachsen können. Die Kristalle können einen Millimeter klein sein, sie können aber auch eine Länge von mehreren Metern haben.
Diese Kristalle werden von den Menschen für verschiedenste Zwecke verwendet. Mineralien, wie der Korund wurden in Form von Rubin zum Bau von Plattenspielern verwendet. Die Kristalle der Mineralien Quarz und Beryl werden für optische Zwecke verwendet. Der Achat findet beispielsweise Verwendung im Bau von Melkmaschinen. So gibt es viele weitere Mineralien, die als Kristall vom Menschen Verwendung finden.
Den meisten sind die Mineralien in Form von schönen Kristallen und Edelsteinen bekannt. Viele werden zu Schmuck verarbeitet oder zur Herstellung von Dekorationsgegenständen verwendet.
Zunehmend werden Mineralien auch für Heilzwecke verwendet.
